“Tue zuerst das Notwendige,
dann das Mögliche und vielleicht
schaffst Du das Unmögliche”

Franz von Assisi

Wer wir sind – wofür wir arbeiten

Wir sind ein gemeinnütziger Verein aus Sarnen OW. Wir stärken Kinder, Familien und die Gemeinde Rwibaga in Burundi und entwickeln gemeinsam mit ihnen nachhaltige Zukunftsperspektiven. Unsere Arbeit ist partnerschaftlich, vertrauensvoll und folgt dem Grundsatz der Hilfe zur Selbsthilfe.

Kinder‑ und Familienhilfe in Burundi – angewandte Gemeindeentwicklung in Rwibaga

Der Verein franziskus‑burundi.ch stärkt Kinder, Familien und lokale Gemeindestrukturen in Burundi. Unsere Arbeit ist direkt in der Gemeinde Rwibaga verankert und unterstützt die Umsetzung der burundischen Verwaltungsreform 2023.

Wir verbinden konkrete Projekte mit lokaler Governance und schaffen damit ein seltenes Beispiel für angewandte Gemeindeentwicklung im ländlichen Afrika.

Unsere fünf Schwerpunkte

  • Ernährungssicherheit

  • Einkommensschaffung (Ziegenzucht)

  • Gesundheit & Prävention

  • Bildung & Schulsanierung

  • Gemeindeentwicklung & Governance

Diese fünf Wirkungsfelder greifen ineinander und stärken die lokale Entwicklung nachhaltig.

Warum Rwibaga

Rwibaga ist eine neu fusionierte Berggemeinde auf 2’300 m ü.M., flächenmässig vergleichbar mit dem Kanton Schaffhausen und in ihrer geografischen und topografischen Charakteristik dem Napfberggebiet ähnlich. Die lokalen Verwaltungsstrukturen befinden sich noch im Aufbau, werden jedoch von engagierten Gemeindebehörden und einer aktiven Bevölkerung getragen.

Anlässlich der Einweihung vom 23. Oktober 2025 wurde Rwibaga vom Staatspräsidenten zur Modellgemeinde der Verwaltungsreform 2023 ernannt. Damit bietet die Gemeinde ideale Voraussetzungen, um sichtbar zu machen, wie staatliche Reformen durch konkrete Projekte, lokale Partnerschaften und gemeindenahe Entwicklungsprozesse wirksam umgesetzt werden können.

Unser Ansatz

Seit 2014 arbeiten wir nach den Zielen der Agenda 2030 in einer der ärmeren Gemeinden der Welt – gemeindenah und von unten nach oben: ausgehend von Kindern und Jugendlichen (Strassenkindern), über Frauen und Familien, lokale Handwerksbetriebe bis hin zur Gemeindebehörde und Verwaltung.

Unser Ansatz ist lokal verankert, partnerschaftlich aufgebaut und konsequent wirkungsorientiert – und damit voll anschlussfähig an die Förderlogiken der DEZA.

Unsere Projekte sind skalierbar, reformkompatibel und stärken sowohl die Selbstständigkeit der Bevölkerung als auch die Handlungsfähigkeit der Gemeindebehörden. Sie leisten damit einen konkreten Beitrag zur Umsetzung staatlicher Reformen und zur nachhaltigen Entwicklung lokaler Strukturen.