25. Januar 2017

Besuch der Messe im Mont Sion Gikungu in Bujumbura

Am Sonntag besucht die Gruppe jeweils die Messe im Mont Sion. Mehrere Buben sind nicht getauft und können deshalb nicht an der hl. Kommunion  teilnehmen. Es ist ihr Wunsch sich taufen zu lassen, damit sie wie alle anderen an der hl. Kommunion teilnehmen können.

Auf Wunsch der Kinder hat Ruth mit dem Leiter von Mont Sion, Pater Jean Bernard vereinbart, dass sie den kirchlichen Unterricht besuchen dürfen, damit sie am Osterfest 2018 getauft und die heiligen Kommunion empfangen dürfen.

Am Sonntag besucht die Gruppe die Messe

23. Januar 2017

Eric und Ruth bestellen beim Schreinermeister zusätzliche Möbel

Die Stiftung Maria Arafsha betreibt in Bujumbura eine Schreinerei. Dort werden junge Erwachsene ausgebildet. Viele kommen vom Land um sich ausbilden zu lassen. Nach der einjährigen Ausbildung, bekommen sie Handwerkzeug und Holz um in ihrem Dorf eine kleine einfache Schreinerei aufzubauen. Sie sind fertigen Tische, Stühle, Bettgestelle und Regale an.

Eric im Atelier Maria Arafasha

22. Januar 2017

Endlich können die erforderlichen Möbel angeschafft werden

Im vergangenen Mail zog die Gruppe aus Gründen der Sicherheit  in ein sichereres und ruhigeres Quartier in der Nähe von Mont Sion um. Diese Liegenschaft bietet optimalere Voraussetzungen als die frühere. Da das erforderliche Geld noch nicht vorhanden war, musste die Möblierung noch aufgeschoben werden. Dank Spenden können nun die fehlenden Möbel bestellt werden.

Eric erklärt Ruth den Möbelbedarf

20. Januar 2017

5. Besuch der Wohngruppe FRANZISKUS von Ruth Staub

Ruth Staub ist vom 15. bis 29. Januar 2017 wieder in Burundi. Neben der Unterstützung der Wohngruppe steht auch die Vorbereitung für die erste Reise der Mitglieder des Vereins franziskus-burundi.ch vom April 2017 auf dem Programm.

Wie bereits berichtet, konnte die Gruppe im Mai 2016 in eine geräumigere und sicherere Liegenschaft in der Nähe in der Nähe von Mont Sion Gikungu umziehen. Nach Beurteilung von Ruth Staub sind jetzt die Wohnverhältnisse für die Kinder und Erwachsenen gut.

Die Kinder schenken Ruth ein Gemälde

 25. November 2016

Das Projekt FRANZISKUS bekommt einen Trägerverein

Wie vorgesehen wurde am 25.11.2016 um 17:30 in Flüeli-Ranft, im Kloster der Franziskaner unter dem Patronat von Pater Klaus Renggli und Pater Xavier Tachel der Verein franziskus-burundi.ch gegründet.

 

Nach der Genehmigung der Statuten wurden unter dem Vorsitz von Pater Klaus Renggli folgende Funktionen im neuen Verein besetzt:

Co-Präsidium:             Ruth Staub und Urs Kaltenrieder

Ökonomin/Aktuarin:    Susanne Frutig

Revisionsstelle:          Theres Kaltenrieder und Marc Baumeler

Korrektor:                   Riccardo Caravina

 

Die Vereinsmitglieder bedanken sich ganz herzlich bei den Franziskanern für das Gastrecht im Kloster. Es ist ein symbolträchtiger und würdiger Ort für den Verein franziskus-burundi.ch. Der Gemeinschaft der Franziskaner und der Aktiengesellschaft Jugendhilfe-Netzwerk Integration sei ebenfalls für die Übernahme des Patronats des Vereins ganz herzlich gedankt.

 

Ausblick:

• Mitte Januar 2017 wird Ruth Staub wieder unsere Wohngruppe in Bujumbura besuchen.

• Der Verein franziskus-burundi.ch plant für Mai 2017 (ca. 6 Pers.) zur Projektbesichtigung und zwecks Kooperationsgesprächen betr. Projektbesichtigungen/Weiterbildung eine Reise nach Burundi. Marc Baumeler und Urs Kaltenrieder möchten im Rahmen dieser Reise für das Fachpersonal des Jugendhilfe-Netzwerks Integration ein Weiterbildungsprogramm (Besichtigungen evt. praktische Einsätze) mit verschiedenen Jugendhilfeeinrichtungen in Bujumbura (z.B. Kinderheim Mariya Arafasha, Schneiderinnen/Schreiner-Atelier, das Spital-Projekt "CENTRE MEDICAL HIPPOCRATE", Schule der Fondation Stamm, etc.) entwickeln.

 26. September 2016

Verspäteter Schulanfang

Nach wochenlanger Ungewissheit konnte das neue Schuljahr heute begonnen werden. Über die Gründe gibt es nur Spekulationen. Wahrscheinlich hat es mit der unsicheren Situation in Burundi zu tun. Unsere sieben Buben sind froh, dass sie wieder zur Schule dürfen und sich so äusserlich die Lage in Burundi wieder entspannter präsentiert.

1. Tag im neuen Schuljahr mit zwei neuen Buben

 20. September 2016

Zwei Cousin von Eric bekommen ein neues Zuhause

Der Onkel von Eric wurde im Januar 2015 ermordet. Die Mutter ist unauffindbar. Die Grosseltern väterlicherseits übernahmen die Betreuung für die zwei jüngsten. Eine Tochter kümmert sich um die drei älteren. Nun sind die Grosseltern sehr alt und schwach geworden und können diese Aufgabe nicht mehr wahrnehmen. Sie haben sich an ihr Grosskind Eric gewendet. Für diese zwei braucht es dringend einen neuen Platz. Weil Ruth und Urs schon vor zwei Jahren diese Familie besuchten und ihre Not vor Ort erkannten, kann dieses plausible Gesuch von Eric umgehend bewilligt werden.

 Herzlich Willkommen in der WG FRANZISKUS

 

 19. September 2016

Gut in neuer Schule gestartet

Der im Mai 2016 erfolgte Umzug in ein anderes Quartier erforderte nun auch den Wechsel in ein anderes Schulhaus. Die Buben mussten in neue Uniformen eingekleidet werden. Diese sehen gut aus und bereiten ihnen Freude.

Neue Schule - neue Uniformen

Erster Schritt zur Selbstversorgung umgesetzt

Heute sind die lang ersehnten Hühner mit einem Hahn eingetroffen. Die Buben freuen sich auf Küken und eigene Eier.

In der WG sind Hühner eingetroffen

 18. September 2016

Erdbebenregion in Ostafrika

Vulkanausbruch auf Reunion erschüttert auch Burundi

Starke Erdbeben erschüttern weite Gebiete von Ostafrika. Betroffen sind Kenya, Tansania, Uganda, Ruanda, Burundi und die Dem. Rep. Kongo. Nach Presseberichten sollen am Viktoriasee in Tansania zahlreiche Menschen getötet worden sein. In der Erdbebenregion sollen überall Häuser eingestürzt sein. Über Schäden und Opfer in Burundi gibt es zur Zeit noch keine Meldungen.

 5. September 2016

Prof. Paul Nolte: Spielt die Welt verrückt?

Fakten zum Flüchtlingsstrom aus Afrika

"Eine neue Erfahrung ist, dass die Grenzen offener geworden sind. In den 1980er-Jahren wusste man: Es gibt da fern im Süden diese Dritte Welt. Heute fliehen die Menschen, denen wir früher ein Almosen geschickt haben, direkt zu uns nach Europa. Die Krisenzonen kommen dem Westen durch die Flüchtlings-ströme, die Arbeitskräftemigration der Globalisierung und die Medien immer näher. Die Welt ist durchlässiger geworden – wie ein Netz mit weiten Maschen, das uns dennoch ganz gut trägt."

BZ vom 5.9.2016: Zitat aus dem Interview mit dem berühmten deutschen Historiker Paul Nolte

 3. September 2016

Erste Projektpräsentation

Im Rahmen eines Geburtstagsfestes darf Ruth Staub auf Wunsch des Geburtstagskindes das Projekt FRANZISKUS vorzustellen. Der Jubilar will an seinen 75. Geburtstag zu Gunsten des Projekts FRANZISKUS auf Geschenke verzichten. Die Gäste zeigen sich von der Präsentation beeindruckt und bringen ihre Sympathien für das kleine Hilfswerk mit beachtlichen Spenden zum Ausdruck.

Ruth Staub informiert mit  Kopf, Herz und Hand

 31. August 2016

Neue Website aufgeschaltet

Mit neuer Website steigende Informationsbedürfnisse stillen

Das Projekt FRANZISKUS weckt von Beginn an Interesse. Die Projektidee fällt auf fruchtbaren Boden. Um den wachsenden Gönnerkreis zeitnah über die laufende Entwicklung informieren zu können, wurde die Website neugestaltet.

 August 2016

Nach drei Jahren wieder ein Besuch bei der Mutter

Biografiearbeit als Möglichkeit zur Traumabewältigung

Die Buben haben sich in den letzten Monaten immer wieder gefragt, wie es wohl ihren Familien gehen würde. Eric hat die Sorge aufgenommen und hat während den Sommerferien Besuche und Ferien bei den Herkunftsfamilien organisiert und persönlich begleitet. Die Begegnungen mit den Familienangehörigen waren alle sehr berührend (positiv und/oder besorgniserregend).

18. Juli 2016

 Stolz über die Schulzeugnisse

Schulabschluss im alten Schulhaus erfolgreich gelungen

Die Buben haben ihr zweites Schuljahr bestanden. Am 9. Juli 2016 konnten sie mit Stolz ihre Zeugnisse entgegen nehmen.

30. Mai 2016

 Marc Baumeler und Pater Claude Jeria

Kooperation zwischen Jugendhilfe in Burundi und der Schweiz

Urs Kaltenrieder konnte Pater Claude Jeria (Präsident der Stiftung Maria Arafasha, welche in Bujumbura/Burundi ein Heim für Strassenkinder führt) das Jugendhilfe-Netzwerks Integration im Emmental und Entlebuch vorstellen. Bei dieser Begegnung wurde zwischen der Stiftung Maria Arafasha und dem Jugendhilfe-Netzwerk Integration eine Zusammenarbeit im Bereich Erfahrungsaustausch/Weiterbildung im Rahmen der Jugendhilfe von Burundi und  der Schweiz konkretisiert.

 27. Mai 2016

 Eric verkörpert starke Lebenskraft

Ziele der Pilotphase vorzeitig erreicht

Mit dem Umzug in ein einfaches und sicheres Haus nach burundischer Art (mit fliesendem Wasser, eigener Toilette und Douche) in der Umgebung des Kinderheimes Maryia Arafasha konnten alle gesteckten Ziele der Pilotphase 6 Monate früher als geplant erreicht werden  Nach den vergangenen turbulenten Monaten, sorgt dies für grosse Entspannung und echte Perspektiven für Eric und "unsere Buben".

Notfallmässig sichere Wohnsituation realisiert

Umzug erfolgt und Schulwechsel eingeleitet

Wie geplant konnte der Umzug am 27. Mai stattfinden. Der Schulwechsel wird dank der Unterstützung des Direktors des Kinderheims Maryia Arafasha im September 2016 vollzogen werden.

Neuer Standort in der Nähe von Mont Sion Gikungu

Unverzüglicher Umzug

 Am 26. Mai 2016 erteilt Projektträgerschaft  eine Kostengutsprache für den unverzüglichen Umzug in eine leerstehende sichere Liegenschaft an einem ruhigen Standort in der Nähe von Mont Sion Gikungu.  Am späten Abend kommt die Nachricht, dass die vorgesehene Liegenschaft nicht bezugsfertig sei, aber bereits eine andere für den Umzug am 27. Mai zur Verfügung stehe.

 März 2016

 Im Quartier der WG herrscht  Angst vor Gewalt

Spannungen im Quartier der WG verschärfen sich ...

Im März 2016 meldet Eric zum wiederholten Mal, dass es im Quartier wieder Tote gegeben habe und  die Lage wieder eskaliere. Eric zog den Wohnortswechsel der WG auf den Schuljahreswechsel im Juli 2016 in Betracht. Ruth Staub konnte bei ihrem Besuch im Mai 2016 vorsorglich über einen Schönstatt-Pater den Kontakt zu einem vertrauenswürdigen Liegenschaftenmakler herstellen.

 Februar 2016

 Spendergruppe besucht Projekt Franziskus

1. Besichtigung von einer Spendergruppe

Theres Kaltenrieder, Romy Vogelauer, Susanne Frutig und Riccardo Caravina reisen mit Ruth Staub und Urs Kaltenrieder nach Burundi und besuchen die WG. Fazit: Alle sind mit der Entwicklung sehr zu frieden und laden die Gruppe zu einem Sporttag mit Essen am Tanganikasee ein.

Kinderheim Maryia Arfasha für Strassenkinder

Kooperation mit Kinderheim Maryia Arafasha

Im Rahmen der Projektbesichtigung konnte mit Pater Claudio Jeria, Präsident der Stiftung Maryia Arafasha, eine weitere wichtige Kooperation vereinbart werden. Ziele dieser Kooperation sind persönlicher und fachlicher Austausch und Weiterbildungsangebote für Mitarbeitende in der Schweiz und in Burundi.

 November 2015

Vereinbarung mit burundikids.ch abgeschlossen

Ärztliche Versorgung gesichert

Im November 2015 kann mit der Stiftung burundikids.ch eine Vereinbarung zur medizinischen Grundversorgung an ihrem Spital "CENTRE MEDICAL HIPPOCRATE" in Bujumbura abgeschlossen werden. Die Leitung des Spitals wurde Verena Stamm (Gründerin Fondation Stamm) übertragen.

 August 2015

Möblierte Wohnung wird von Ruth eingegeweiht

Unterkunft in einfache Wohnung verwandelt

Im August 2015 kann Ruth Staub vor Ort die einfach möblierte Wohnung der WG besichtigen und einweihen.

 Juli 2015

An einem Tisch essen - eine neue Erfahrung

Rückkehr von der Flucht

Im Juli entspannt sich die Lage ein wenig. Eric kann mit der WG wieder zurück und die Wohnung möblieren.

 Februar 2015

Ruth und Eric bestellen Möbel für Wohngruppe

Auftrag für nötigstes Mobiliar erteilt

Im Februar 2015 besucht Ruth Staub die WG und bestellt mit Eric in der Schreinerei des Ateliers Schönstatt die nötigsten Möbel.

"Küche" der Wohngruppe FRANZISKUS

Küche ausserhalb der Wohnung

Die Küche befindet sich nach burundischer Norm ausserhalb der Wohnung.

 Spielen bildet Vertrauen

Ruth Staub baut Vertrauen auf

Beim ihrem zweiten Besuch der WG konnte sich Ruth hauptsächlich dem Vertrauens- und Beziehungsaufbau widmen.

 Oktober 2014

 Unterkunft in einem Armenviertel bezogen

Wohnverhältnisse notdürftig verbessert

Diese Unterkunft ist lediglich als Not- bzw. als Übergangslösung gedacht. Es stehen drei Räume, eine Kochstelle ausserhalb der Wohneinheit zur Verfügung. Eine eigene Toilette steht nicht zur Verfügung; diese wird mit den Nachbarn geteilt.

Progamm für Hilfe zur Selbsthilfe beschlossen

Selbstversorgung mit Gemüse- und Früchteanbau und Verkauf

In enger Zusammenarbeit mit Eric zeigt sich bald, dass eine Landparzelle für ein Wohnhaus sowie Ackerland zur Selbstversorgung optimal zur Umsetzung des Projektziels „Hilfe zur Selbsthilfe“ wäre. Der gesamte Projektaufwand bis zur Erreichung der Eigenfinanzierung, wird mit Gesamtkosten von CHF 500'000.- voranschlagt. Dieses Ziel kann über private Spenden und durch die Unterstützung von wohltätigen Organisationen wie auch durch den Bund bzw. der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) umgesetzt werden.

Gründung Projekt Franziskus

Projekt FRANZISKUS gegründet

Im Oktober 2014 berichtet Eric, dass er eigenverantwortlich eine ausgesetzte Wohngruppe von ehemaligen Strassenkindern übernommen habe. Ruth Staub und Urs Kaltenrieder gründen unverzüglich eine Trägerschaft unter dem Namen Projekt FRANZISKUS. Eric wird umgehend finanziell unterstützt damit er mit seiner Wohngruppe (WG)  in eine Unterkunft mit drei Räumen in einem Armenquartier in Bujumbura ziehen kann.

 August 2014

Eric begegnet Dorfkindern

Handlungsbedarf erkannt

Handlungsleitende Erkenntnisse dieser Reise sind: Rund 4/5 der Menschen leben in grösster Armut. Dieser grossen Not kann auch mit kleinen Projekten wirksam begegnet werden. Entscheidende Erfolgsfaktoren sind: Liebe und der Respekt vor der burundischen Kultur und den Menschenrechten verbunden mit dem humanitären Entwicklungsansatz "Hilfe zur Selbsthilfe".

Pater Déogratias betreute Strassenkinder

Bewährte Projekte besichtigt

Bei dieser Reise steht die Besichtigung verschiedener interessanten Projekte der Schönstatt-Bewegung Schweiz im Zentrum. Z.B. zwei Lehrwerkstätten in Bujumbura, eine Schneiderei und eine Schreinerei. Eine besonders eindrückliche Besichtigung durften wir im Wohnheim Mariya Arafasha für Strassenkinder in Bujumbura machen.

Otto Haunreiter mit Reisegruppe in Burundi

Burundi-Reise vermittelt Impuls zum Projekt

Der Weg zum Projekt Franziskus führt  im August 2014 über eine Gruppenreise nach Burundi. Diese wurde von Otto Haunreiter und P. Paul Zingg organisiert und mit dem einheimischen Reiseführer Eric und dem Chauffeur Jérôme durchgeführt. Auf dieser Reise wurden uns gut nachvollziehbare Informationen aus Kultur, Religion, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik vermittelt.

Gemeinnütziger Verein franziskus-burundi.ch, c/o Frau Ruth Staub, Grundacherweg 2, CH-6060 Sarnen