Burundi

Daten:

Burundi:

Schweiz:

Fläche (km2)

     27'834

    41'285

Einwohner

10,5 Mio.

8.1 Mio.

Lebenserwartung

54 Jahre

82 Jahre

Durchschnittsalter

17 Jahre

42 Jahre

Durchschn. Jahres-einkommen pro Kopf

770.-

59'000

Soziale Gruppen

80% Hutu,  19% Tutsi,  1% Pygmäen

Religion

62% Katholiken, 23% Anhänger indigener Religionen, 10% Muslime, 5% Protestanten

Wirtschaft

42% Dienstleistungen, 41% Landwirtschaft,

17% Industrie

Mehr zu Burundi

Quellen: Weltbank / Tages-Anzeiger, 5.5.2015: Fischer Weltalmanach

Link zu Dok-Film über Burundi:

 Land

Land

Burundi ist ein schönes und fruchtbares Land. Es gehört gegenwärtig zu den ärmsten Ländern der Welt. Der Lebensunterhalt von etwa 85% der Einwohner ist von der Landwirtschaft abhängig. Angebaut werden vor allem Bananen, Maniok, Mais, Kartoffeln, Reis und Gemüse.

Stadt

Bujumbura ist die Hauptstadt von Burundi und liegt am Nordende des Tanganjikasees. Sie ist die grösste Stadt des Landes und das verwaltungstechnische bzw. wirtschaftliche Zentrum. In der Stadt leben rund eine Million Menschen auf einer Fläche von 87 km².

Klima

Burundi liegt direkt am Äquator. Daher herrscht ein tropisch warmes Klima. Es gibt nur geringe Schwankungen bei der Temperatur. Von März bis Mai und von Oktober bis Dezember gibt es hohe Niederschläge. Die Höhenlage von Burundi liegt zwischen 800 m und 2’700 m über Meer.

 Menschen

Bevölkerungsstruktur

Gemäss UNICEF muss 80% der Bevölkerung mit weniger als einem US-Dollar am Tag auskommen. Jedes fünfte Kind erlebt seinen fünften Geburtstag nicht. 46% der Bevölkerung sind jünger als 15 Jahre, das Durchschnittsalter beträgt 16,7 Jahre.

Kriegswaisen leben oft auf der Strasse

Einer der Hauptgründe für diese schwierige Lage in Burundi ist der Bürgerkrieg, der das Land von 1993-2005 massiv schädigte. Er forderte mehr als 300’000 Menschenleben und machte 600’000 Kinder zu Waisenkindern. Nach dem Krieg wurde mit Aussöhnungsprozessen begonnen.

Friedensarbeit

Der überparteiliche Friedensprozess ermöglichte unter anderem erste Ansätze einer unabhängigen Zivilgesellschaft, welche die Bevölkerung voranbringt. Viele Flüchtlinge begannen ins Land zurückzukehren. Deren Integration gestaltet sich wegen der grossen Armut sehr schwierig.

Gemeinnütziger Verein franziskus-burundi.ch, c/o Frau Ruth Staub, Grundacherweg 2, CH-6060 Sarnen